Der Vertreter der ersten Generation war Franciscus Zahradnik (1.), welcher irgendwann um das Jahr 1745 geboren wurde. Mehr weiß man über ihn nicht.
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Am 17. April 1775 wurde der Vertreter der zweiten Generation Franciscus Zahradnik (2.) im Dorf Althütten Nro. 29., in der Nähe von Buchlovic im Schlesisch-Mährischen Landgeboren.Seine Mutter hieß Franciska.
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Am 20.März 1815 wurde Franziskus Zahradnik und seiner Frau Agnes, geborene Heppek, ein Sohn namens Benedikt Zahradnik (3.) geboren. Auch das geschah im Dorf Althütten Nr. 4, nahe Buchlovic in Mähren. In seiner Geburtsurkunde war zum ersten mal die Rede davon, daß sein Vater Glaser und Häusler sei.
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Jetzt in einem Dorf namens Stará hu, Hausnummer 11, wurde Frantischek Zahradník (4.) als Sohn von Benedikt Zahradnik, Glaser und Häusler, und seiner Frau Juliana, geb. Ludvik geboren. Dies war am 3. April 1843
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Am 23. Dezember 1869 in Stupava bei Kyjov wurde Emanuel Zahradník (5.) geboren.
Vater war Frantischek, Glaser und Häusler, und Mutter Marie, geborene Musil, Tochter des Wirtes in Stará hu in Mähren.
In Wien arbeitet er als
Glasbläser und war sogar gerichtlicher Sachverständiger in diesem Bereich.
Auf dem Foto des Jahres 1943 war er 74 Jahre. Er steht links neben seinem Enkel Paul Zahradnik(7), der zu der Zeit
18 Jahre alt war und gerade seine Lehre als Glasbläser beendet hatte.
Dieses Bild wurde bei Wien in Mauerbach aufgenommen, wohin der Großvater aus Mähren
hingezogen war.
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Am 20.8.1896 wurde in Wien Franz Maria Zahradník (6) geboren. Der Vater war Emanuel, die
Mutter Marie, geborene Schlauzar. Ich glaube Großvater war nicht sehr seßhaft, da er kurz nachdem er seine Lehre beendet hatte
seine paar Sachen zusammen packte und in die Welt hinauszog um Erfahrungen zu sammeln. Und er sammelte solange bis er sich
in Prag niederließ. Hier richtete er sich in der Straße Lipova eine Werkstatt ein und lebte von der Glasbläserei.
Auch seine 3 Brüder - Emanuel, Viktor und Paul waren Glasbläser, die aber im Betrieb zu Hause in Wien geblieben waren.
Auf diesem ersten Bild aus dem Jahr 1926 ist er gerade in seiner Werkstatt in der Lipova Straße.
In dieser Zeit arbeitete er mit vielen namhaften Forschungsinstituten und Wissenschaftlern zusammen. Zum Beispiel mit Doktor
Bìhounek, Teilnehmer der Nobile Expedition zum Nordpol.
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Die siebte Generation wird durch die Brüder: Frantischek Zahradnik (7) links und Pavel Zahradnik(7) rechts vertreten
Frantischek wurde am 21.11.1924, und Pavel am 8.3.1927 in Prag geboren. Beide lernten beim ihrem Vater Glasbläser und arbeiteten in seiner Werkstatt bis zur Verstaatlichung, wodurch sie die Werkstatt verloren. Sie arbeiteten danach auf verschiedenen Forschungsplätzen.
Das Foto von Frantischek ist vom 19.10.1954, das von Pavel irgendwann aus dem Jahr 1957.
Und jetzt komme ich auch schon. Michal Zahradnik, geboren in Prag am 12.4.1957. Ich habe in Sazava bei der Firma Kavalier Glasbläser für technische Gläser gelernt.Nach der Lehre habe ich in Chirana Modrany mit der Herstellung von Röntgenröhren begonnen. Danach habe ich im Forschungsinstitut für Makromolekularchemie in Petrine gearbeitet. Zuletz war ich bei CKD Halbleiter auf dem Pankraz. 1988 habe ich mich selbständig gemacht
Auf den Gedanken, die Glasmaschinen herzustellen, bin ich bei der Suche nach neuen Erzeugnissen gekommen. Es reizte mich, dass diese Arbeit noch niemand gemacht hat. Am Anfang habe ich nur meine Kenntnise aus meinem Fach ausgenützt und auf meine Modelle appliziert. Sehr schnell habe ich aber begriffen, dass ich neue Technologien ausdenken muss. Und ich musste mich mit ähnlichen, aber auch ganz verschiedenen Arbeitsmethoden bekanntmachen und zwar auch aus verschiedenen Gebieten der Industrie. Ein gutes Beispiel kann die Erzeugung von Zahnrädern aus Glas sein.
Zuerst habe ich in technischen Tabellen studiert, was Zahnmodule sind, welche Formen und
Eigenschaften sie
haben und mir mein eigenes Modell entworfen. Hinsichtlich der Zerbrechlichkeit von Glas, zur Rotation und der
Belastung. Dann habe ich mich mit der Herstellung von Diamantenwerkzeugen bekanntgemacht.
Vom drehen des Kernes aus Messing, über das Diamantbesetzen, bis zur elektrolytischen
Vernickelung. Weiter mußte ich aus Grafit das Werkzeug zur
Formung des Glasrohteils erzeugen, in welches ich dann die Zähne gefrässt habe.
Diese paar Zeilen erklären die vielen Stunden des experimentierens, bis das erste, wirklich funktionelle Differential für das Modell des Dampfautos entstehen
konnte.
